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Statistik für die Bodenseeregion > Themen > Arbeitsmarktmonitoring

Statistisches Arbeitsmarktmonitoring

Im Rahmen des statistischen Arbeitsmarktmonitorings werden monatlich aktualisierte Kennzahlen zu den registrierten Arbeitslosen und den bei den nationalen Arbeitsmarktbehörden gemeldeten offenen Stellen in der internationalen Bodenseeregion zur Verfügung gestellt. Quartalsweise veröffentlichen wir hierzu einen Newsletter mit kommentierten und grafisch aufbereiteten Kennzahlen. Einmal jährlich im Herbst werden die aktuellen Daten zu den internationalen Pendlerströmen in der Bodenseeregion publiziert. In unserer Datenbank werden die veröffentlichten Kennzahlen aktuell mitgeführt und stehen für zeitliche Vergleiche zur Verfügung.


Das aktuelle Arbeitsmarktmonitoring in der Bodenseeregion
(Stand September 2018)

Registrierte Arbeitslose in der Bodenseeregion (09/2013 - 09/2018)

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Quellen: Bundesagentur für Arbeit, Schweizerisches Staatssekretariat für Wirtschaft seco, Arbeitsmarktservice Vorarlberg, Arbeitsmarktservice Liechtenstein

 

Insgesamt waren im Monat September 55 715 Personen bei den Arbeitsmarktbehörden in der Bodenseeregion als arbeitslos registriert. In den vergangenen fünf Jahren zeigt sich zunächst bis Ende 2016 eine leicht steigende und dann ab 2017 eine sinkende Tendenz bei den absoluten Arbeitslosenzahlen. Insgesamt haben sich diese gegenüber dem Monat September vor fünf Jahren um 16 Prozent vermindert. Der Anteil der Frauen an allen registrierten Arbeitslosen beträgt aktuell 47,5 Prozent, der Anteil der Ausländerinnen und Ausländer liegt bei 37,8 Prozent. 30,1 Prozent aller registrierten Arbeitslosen in der Bodenseeregion sind 50 Jahre oder älter.

 

Arbeitslosenquoten in den Bodensee-Teilregionen und nationale Vergleichswerte (09/2016 – 09/2018)

tl_files/statistik/bilder/Grafik2_Alq2J_201809.jpgEin direkter Vergleich der Arbeitslosenquoten über die Bodenseeregionen ist aufgrund der unterschiedlichen Erhebungs- und Rechtsgrundlagen nicht aussagekräftig. Innerhalb der jeweiligen Regionen zeigt sich jedoch, dass die Bodensee-Arbeitslosenquoten zum Teil deutlich niedriger sind als die nationalen Referenzwerte. In der deutschen und österreichischen Bodensee-Teilregion ("D-REGIO" und "A-REGIO") liegt die Arbeitslosenquote um 2,4 resp. 1,8 Prozentpunkte tiefer als im gesamten Deutschland bzw. Österreich. In der Schweizer Bodensee-Teilregion ("CH-REGIO") liegt die Arbeitslosenquote mit 2,2 Prozent leicht unter dem gesamtschweizerischen Niveau. In Liechtenstein beträgt die aktuelle Arbeitslosenquote 1,5 Prozent.
 

 

 

 

 

 

 

Bei den Arbeitsmarktbehörden gemeldete offene Stellen in den Bodensee-Teilregionen (09/2016=100)

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Quellen: Bundesagentur für Arbeit, Schweizerisches Staatssekretariat für Wirtschaft seco, Arbeitsmarktservice Vorarlberg

 

Im Verlauf der letzten 24 Monate ist das Angebot der bei den nationalen Arbeitsmarktbehörden gemeldeten offenen Stellen in den Bodensee-Teilregionen deutlich gestiegen. In der deutschen Teilregion („D-REGIO“) wuchs die Zahl um rund 18 Prozent und in der österreichischen Bodensee-Teilregion („A-REGIO“) um 52 Prozent. In der Schweizer Teilregion („CH-REGIO“) wurde zum 1. Juli 2018 die Stellenmeldepflicht für Berufsarten mit überdurchschnittlich hohen Arbeitslosenquoten eingeführt (in der Grafik mit "\\" markiert). Seitdem hat sich die Zahl der gemeldeten offenen Stellen in der Schweizer Teilregion verdoppelt.